Vergangenheit und Zukunft

Standard

Beim letzten Montagmittagessen habe ich für den Kochkurs im Sarah Frauenkulturzentrum in Stuttgart Probe gekocht. Leider hat der Kurs nicht stattgefunden. Uns hat es trotzdem geschmeckt.

Rote Bete Carpaccio und ein Brot für jede

Rote Bete Carpaccio und ein Brot für jede

Zur Vorspeise gab es eine Rote Bete – Papaya-Carpaccio mit einem eigenen Brot für für Jede. Zur Zeit hüte ich immer einen Hefeteig im Kühlschrank und backe ganz spontan kleine Brote quasi on demand. Mal lang und dünn ( wie hier ) und mal etwas kräftiger für das Frühstück auf der Arbeit. Letzte Woche habe ich sogar morgens vor der Arbeit um sechs Uhr in der Frühe mir und meiner Kollegin frische Brötchen gebacken

Zum Hautgang gab es dann Sellerieschnitzel mit Cornflakes paniert. Für eine vegane Pannade wälze ich die Selleriescheiben in Mehl und dann in Seidentofu, den ich mit dem Mixer fein püriere, dann in zerkleinerten Cornflakes mit etwas gemahlenen Nüssen. Ich finde diese Pannade sehr lecker und sie funktioniert wunderbar auch ohne Ei.

2013-10-07 13.16.45Dazu gab es Irio, Ein Kartoffelpüree mit Mais und Kidneybohnen. Ich koche für das Kartoffelpüree mehligkochende Kartoffeln in Wasser ca 20 min weich und zerstampfe sie dann mit Hafermilch und je nach Geschmack mit etwas Olivenöl oder Margarine. Dann hebe ich Tiefkühlmais und Bohnen unter und lasse sie langsam erwärmen. Ich finde dieses Kartoffelpüree äußerst köstlich und besonders gut zu Spinat mit Kokosmilch und Erdnüssen. Für den Spinat röste ich Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer kleingehackt in Kokosöl an und füge dann dann den Blattspinat hinzu. Mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt ein wunderbares Fast-Food.

Und jetzt aus der Vergangenheit in die Zukunft zum Montag den 21.10.2013

wieder mal Lust auf orientalische Küche

  • Humus mit Fladenbrot
  • Khoresht-e-Carafs   Stangensellerieragout mit Reis
  • orientalischer Waldorfsalat
  • grüner Salat mit Traumdressin
  • Desert mit Granatapfel Meringen und Sahne

Ich freu mich auf Euch!!!!!

 

Werbeanzeigen

Montag 23.09.2013

Standard

Mit den Füßen fest auf dem Boden und mit dem Kopf über den Wolken.

Das ist ein Gericht aus meiner Kindheit. Kartoffeln und Äpfel mit gerösteten Zwiebeln und Blutwurst.

Bei mir gibt es dieses Gericht mit Glamorgan-Würstchen. (wenn ihr wissen möchtet, was Glamorgan-Würstchen sind könnt ihr das Rezept über die Suchfunkton finden)

  • Pilze auf Spinat mit Kohlrabi und Haselnussvinaigrette
  • Kartoffel mit Äpfeln und Glamorgan-Würstchen
  • Grüner Salat
  • Rohkost
  • Geeistes Apfelsüppchen

Ich freu mich auf Euch!!

 

Montag 09.09.2013

Standard

Ich habe mir für diesen Herbst vorgenommen mich mit Getreiden zu beschäftigen, die ich eher vernachlässigt habe.

Diesen Montag gibt es zum Beispiel Gerste und Quiona.

http://www.essen-und-trinken.de/gerste

http://de.wikipedia.org/wiki/Quinoa

Die Speisefolge ist

  • rohe Zucchini Lasagne mit im Ofen getrockneten Tomaten
  • mit Gerstengraupen gefüllte Auberginen auf Tomatensauce
  • Grüner Salat
  • Grüne Sauce und Minzyoghurt
  • Schoko-Quiona-Kegel mit karamelisierten Pfirsichen

Ich freu mich auf Euch

 

Kammerkonzert

Standard

Es war sooo schön!

2013-08-25 14.00.33-1

Little Fishes

Es ist wahrlich eine wunderbare Art einen regnerischen Sommerendsonntag zu verbringen.

Der rosa Pfeffer war der rote Faden durch das Menue. Ein so wunderbares Mitbringsel von Lanzarote. Schon am Vortag habe ich die rosa Beeren gezupft und dann kurz vorm Verzehr mit der Kaffeemühle zermahlen. Mein ganzer Raum hat sich mit dem fruchtig pfeffrigen Duft erfüllt.

2013-08-16 12.54.252013-08-25 13.09.48-1

Die Vorspeise war ein Salat von rohem Kürbis und Melone mit einer Orangen-Chili Vinaigrette und rosa Pfeffer. Überraschend war der rohe Kürbis. Für eine besondere Gästin, die gar nicht gerne scharf isst, gab eine entschärfte Version und auch sie war begeistert. ( Ihr seht Sonderwünsche sind gar kein Problem)

2013-08-25 13.09.33

Die Haupspeise bestand aus einer Terrine von Zucchini, Aubergine und Paprika. Dünn geschnitten, im Backofen gebacken, in eine Terrine geschichtet und über Nacht gepresst. Das Paprikarot hat schon die Herzen erfreut und es ist eine etwas andere Art Backofengemüse zu servieren. Mir persönlich war die Aubergine noch zu roh. Ich mag sie lieber durch. Dazu gab es selbstgemachte Nudeln. Auch die Nudeln waren vegan. Ich vermisse Eier bei Pasta überhaupt nicht. Aus Hartweizengries und Dinkelmehl, mit Kurkuma sind die Nudeln wunderbar würzig und ich liebe den Geschmack von Dinkel sehr. Nudeln sind schon sehr zeitaufwändig und es hat mich in meiner Zeitplanung etwas ins Hintertreffen gebracht. Der Gurkensalat wurde gestrichen. Vielleicht muss ich mal ein Praktikum in Italien machen. Mir gelingt es nicht die Nudeln am Vortag schon vorzubereiten. Dann klebt immer alles zusammen.

Mit Schrecken habe ich dann festgestellt, dass ich keine Soße eingeplant hatte und ein Essen ohne Soße ist ja in Schwaben ein no-go. Außerdem hatte ich von der Terrine noch so leckeren Gemüsesaft, also kurzerhand mit ein paar Tomaten eine Tomatensoße gekocht. Ich glaube nicht nur die Schwäbinnen haben sich gefreut.

2013-08-25 13.19.51-12013-08-25 13.20.24-1

Zum Desert gab ein ein Schoko-Lakritz Muffin mit Johannisbeeren. Auch beim Schokomuffin braucht es die Eier nicht, aber was es gebraucht hätte, wären Papierförmchen gewesen. Ich weiß jetzt warum Muffins in Papierförmchen gebacken werden. Sonst gibt es Desert im Glas. Ich fand die Kombination von dunkler Schokolade und Lakritz wunderbar. Beim Desert habe ich dann doch das vegane Konzept gebrochen. Nachbarn haben mir eine Spende gegeben, weil Sie verreist sind: süße Sahne. Und deshalb wurde das Desert mit Schlagsahne getopt

.2013-08-25 14.19.50-1

Und nach dem Desert nochmal Musik.

 Danke an Sonja und Julitta für die Idee ein Mittagessen mit Ihrer Musik zu bereichern

Ich habe dieses Kammerkonzert sehr genossen

Montagmittagessen goes Sonntagzimmerkonzert

Standard

Es gibt ein Montagmittagessen – Urlaubspezial am Sonntag den 25.08.2013

Nach dem Essen, wenn wir schnurrend

an unserem zweiten Kaffee nippen,

spielen exklusiv für uns in meinem Wohnzimmer

http://www.littlefishes.de

Ich finde es wunderbar, dass Sonja und Julitta so ein Hautnah + Unplugged Konzert für uns geben.

Jetzt wisst Ihr also was nach dem Essen passiert, aber nicht nur nach dem Essen gibt es eine kleine Reise.

Von Lanzarote hat Martina mir ein wunderbares Geschenk mitgebracht:

2013-08-16 12.54.25

Rosa Pfeffer aus Lanzarote

und deshalb gibt es vegane  Gerichte rund um den Pfeffer:

  • Kürbis und Melone mit Orangen-Chili-Marinade
  • Selbstgemachte Nudeln mit Rosa Pfeffer
  • Mediterrane Terrine aus Sommergemüse
  • Grüner Salat
  • Schokotörtchen

Ich freue mich sehr auf dieses besondere Mittagessen!!!!!

Dhal

Standard

Immer wieder werde ich auf das Rezept für Dhla angesprochen. Auch auf dem Garten-brunch bei a.l.s.o… gab es ein Dhal.  Eigentlich sollte es ein Brotaufstrich aus roten Linsen und Möhren werden. Leider ( oder auch zum Glück ) ist es etwas zu flüssig geraten und ich habe es kurz entschlossen als Dhal serviert. Zur Freude einiger Genießerinnen und Genießer. Wenn Euch das Dhal also zu fest gerät, dann könnt ihr es entweder als Brotaufstrich benutzen, oder durch zufügen von Flüssigkeit zu Dhal verwandeln.

Dhal ist ein Oberbegriff für ein Gericht aus Hülsenfrüchten, das in Indien zu Reis serviert wird und ein Grundnahrungsmittel, ein „Armeleutegericht“ ist. Die Kombination von Reis bzw Getreide und Hülsenfrüchten deckt den Bedarf an Aminosäuren ab und so den Eiweißbedarf auch ohne Fleisch und Milchprodukte. Im Schwäbischen ist diese Kombination als Linsen mit Spätzle bekannt. In der indischen Variante kommen noch Stoffwechsel fördernde Gewürze hinzu. Ich finde dieses Gericht führt zu einer außerordentlichen Zufriedenheit. Eine große Wärme breitet sich aus. Ich empfinde schon beim Essen und auch beim Verdauen: Es ist alles da, was ich brauche für Leib und Seele.

Es gibt allerdings eine kleine Schwierigkeit beim Aufschreiben des Rezeptes: Ich koche das mittlerweile sehr intuitiv…… Es gibt also keine genauen Mengenangaben. Vertraut auf euer Gefühl und experimentiert, bis ihr Euer Lieblingsdhal gefunden habt.

Die Zubereitung eines klassischen indischen Dhal besteht aus drei Komponenten:

1. Zwiebel, Knoblauch  und Ingwer kleingehackt in Butterfett oder Kokosfett andünsten. Ich verwende die drei Zutaten in gleicher Menge. übrigens: die Verwendung von Ingwer zu Knoblauch verhindert den typischen Knoblauchgeruch.

2. Kurkuma hinzufügen und dann die gewaschenen roten LInsen ( oder eingeweichte andere Hülsenfrüchte) mit Zimt und ausreichend Flüssigkeit. ! Wichtig ! kein Salz zufügen, das verhindert, daß die Hülsenfrüchte weich werden!

Jetzt kann auch Gemüse nach Wahl hinzugefügt werden, Möhren, geraspelt oder gehackt, Tomaten ( auch gut aus der Dose) Auberginen, oder was ihr noch so im Gemüsefach findet

3. In einer extra Pfanne etwas Butter oder Kokosfett erhitzen und Gewürze leicht anrösten, Zum Beispiel Kardamom, Kreuzkümmel, Senfsaat, Bockhornkleesaat, Schwarzkümmel……. Je nach Geschmack und Ausstattung des Gewürzregals. Auf dem Gartenbruch habe ich ganz auf den dritten Schritt verzichtet und es war auch gut.

Das Gewürzöl zu den Linsen geben. Es zischt und knackt und riecht schon wunderbar.

Als besonderes Topping kann kurz vor dem Servieren noch Koriandergrün auf die roten Linsen gegeben werden. Dann hat auch das Auge eine wunderbare Farbennahrung.wpid-2012-05-14-13.08.15.jpg

Viel Spaß beim Nachkochen.